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Kindergarten St. Sebald Alexanderstr. 6 91126 Schwabach Tel. 09122/5111 st-sebald.schwabach@kita.bistum-eichstaett.de
Leiterin: Frau Sonja Schmidler |
Auf den Bildern kann man den Baufortschritt erkennen. Das neu zu bauende Treppenhaus ist bereits im ersten Stock angekommen. Verschiedene Mauerdurchbrüche im Kindergarten und Schwesternhaus wurden bewältigt.
Die Dächer von Kindergarten und Schwesternhaus sind abgerissen. Zurzeit wird die Betonierung der Stahlbetondecke im Obergeschoss des Schwesternhauses vorbereitet. Das Treppenhaus muss auch noch ein Stockwerk wachsen und wird bis zum Dachboden, in dem ein Kinderhort entsteht, hochgezogen.
Erst dann kann das neu gestaltete Dach errichtet werden.
Seit den Pfingstferien genießen unsere Kinder Gastrecht in den Räumen von St. Peter und Paul. Ein herzliches Vergelt`s Gott.
Mitintegriert werden darin auch die Kinder des bis dahin aufgelösten St. Stilla Kindergartens aus der Austraße. Da die umfangreichen Umbauarbeiten dieser Generalsanierung, für die etwa 1.437.000 € veranschlagt wurden, nun schon ihren Anfang genommen hatten,erfolgte dieser Tage auch die traditionelle Grundsteinlegung in einer kleinen Feierstunde.
Domkapitular Alois Ehrl und Pfarrer Jürgen Vogt vollzogen die Segnung des Gebäudes. Architekt Jürgen Lemke übernahm es, die Metallbox mit Pfarrbriefen der beiden Pfarreien, Infos über beide Pfarrgemeinderäte, Baupläne, Münzen und das Schwabacher Tagblatt in die vorgesehene Wandöffnung zu setzen, da sämtliche Gebäudeteile bereits auf einem Fundament stehen. Domkapitular Ehrl interpretiert den Sinn des Fundaments sowohl für das Haus als auch im übertragenen Sinne: Kinder würden an diesem Ort von den Müttern in diese Kindertagesstätte gebracht, damit es ihrem Leben und ihrer Entfaltung diene. Die Kräfte des Verstandes, der Phantasie, der Liebe und des Gemüts sollen hier geweckt werden.In diesem Kinderhaus St. Sebald und St. Stilla werde der Weg bereitet zu einem Menschenbild, das sich von der Botschaft Jesu ableite. " Mit der Errichtung des Kinderhauses möchten die beiden katholischen Pfarreien ein Zeichen der Kinderfreundlichkeit setzen und bringen dafür neben dem Beitrag der Kommune, des Landes und der Diözese Eichstätt auch nicht unbedeutente finanzielle Mittel auf. Dieses Engagement, eine Kinderkrippe und eine Hortgruppe für Schulkinder einzurichten, versteht sich als Antwort auf die Bedürfnisse von heute und als ein Beitrag zum Gemeinwohl," betonte Domkapitular Alios Ehrl. In diesem Zusammenhang bedankte er sich herzlich bei den beteiligten Behörden und insbesondere bei Oberbürgermeister Thürauf. Der Stadtchef unterstrich seinerseits die Bedeutung dieser großen Baumaßnahme, die zu seinen städisch umfassenden Kinderbetreuungsprogramm gehöre. Matthias Thürauf drückte zudem seine Freude darüber aus, dass bei diesem Projekt von Anfang an ein guter ökumenischer Geist zu spüren sei. Zum anderen wünschte er, dass dieser Geist Gottes sowohl die Bauphase begleiten als auch das fertige Kinderhaus segensreich beseelen möge.
Jürgen Leemke dankte den beiden Bauherren, den Pfarreien St. Sebald und St. Peter und Paul, für die harmonische Zusammenarbeit sowie der Stadtverwaltung, der Bauordnungsbehörde als auch den Nachbarn, die hier von Beeinträchtigungen nicht verschont würden.
Neben Stadtrat Humpenöder, den Vorsitzenden der beiden katholischen Pfarrgemeinderäte, Vertreter der beiden Kirchenverwaltungen und der Kirchenpfleger waren auch alle Mitarbeiterinnen und der Elternbeirat des Kindergartens zugegen mit Vertretern der beteiligten Firmen Hans Humpenöder ( Maurerarbeiten), Peter Hausmann ( Abbruch), Stefan Kleinlein (Zimmerer), der Firma Hollmatz ( Gerüst), der Firma Seiler ( Dach und Metallfassade), der Firma Bouda ( Blitzschutz) sowie der vorbereitenden Arbeiten durch die Firmen Mertens, Döltsch und Pickart.
Nach langen Vorbereitungen ist es nun endlich soweit. Anfang der Woche war Baubeginn für die Generalsanierung unseres Kindergartens. Nach Fertigstellung wird dieser ein ganz anderes Aussehen haben.
Die Planung und Bauleitung liegt in den Händen von Susanne Grad vom Architekturbüro Lemke. Sie ist Mitglied der Kirchenverwaltung St. Sebald.
Das Vordach über dem Eingang und die Eingangsrampe mußte inzwischen weichen. Wo das neue zu bauende Treppenhaus entsteht wurde eine Baugrube ausgehoben. Kinder und Eltern müssen den Eingang durch den Garten benutzen und sind durch einen Bauzaun geschützt. Die Kinder betrachten das Ganze als kleines Abenteuer und freuen sich am Bagger oder dem Baukran.
Die gesamte Bauzeit wird sich über zwei Jahre hinziehen. Wir werden immer wieder einmal berichten.